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Jahresreflexion

Jahresrückblick – Warum du schon jetzt damit beginnen solltest

Es ist November und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Vielleicht fragst du dich, warum du jetzt schon mit der Jahresreflexion beginnen solltest. Schließlich sind doch noch zwei Monate übrig! Aber lass uns ehrlich sein: Die hektischen Feiertage stehen vor der Tür, und sobald der Dezember beginnt, dreht sich alles um Familienessen, Geschenke und Jahresendspurt auf der Arbeit. Zeit für echte Reflexion bleibt da kaum. Deshalb lohnt es sich, jetzt schon den Stift in die Hand zu nehmen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. So kannst du dir genügend Raum und Ruhe geben, um nicht nur zu reflektieren, sondern auch gezielt die offenen Punkte des Jahres anzugehen.

Jahresziele im Rückspiegel

Damit es nicht ganz so überwältigend ist, kannst du das Jahr in kleine Kuchenstücke einteilen. Vor allem die Unterteilung in unterschiedliche Kategorien ist sinnvoll. Hier ein Beispiel, wie das aussehen könnte:

Inhaltskategorien:

Gesundheit

Social Life

Beruf/Berufung

Kreatives

Zeitkategorien:

Frühjahr

Sommer

Herbst

Winter

Welche Ziele hast du erreicht? 

In unserer Gesellschaft neigen wir dazu, Erfolge als selbstverständlich abzutun. Wir sind oft unsere härtesten Kritiker und feiern uns selbst viel zu selten für das, was wir tatsächlich erreicht haben. Dabei ist es wichtig, genau das zu tun. Feiere deine Erfolge! Die kleinen wie die großen. Denn all die kleinen Schritte, die du im Laufe des Jahres gemacht hast, tragen genauso zum großen Ganzen bei wie die großen Meilensteine. (Falls du dich angesprochen fühlst: Hier findest du meinen Artikel zur Definition Erfolg. )

Also, reflektier dein Jahr und frag dich: Welche deiner Ziele, Vorsätze oder Wünsche hast du umsetzen können? Vielleicht gibt es ja auch etwas, das im Laufe des Jahres ganz neu auf deine Liste gekommen ist – ein Ziel, das du gar nicht geplant hattest, aber trotzdem stolz auf dich bist, weil du es erreicht hast.

Schlüsselfragen:

– Welche Ziele hast du erreicht?

– Welche Teilziele hast du erreicht?

– Worauf bist du dieses Jahr stolz?

– Wofür wurdest du dieses Jahr gelobt?

– Was ist dir dieses Jahr leicht gefallen?

Welche Ziele hast du nicht erreicht?

Wir haben es alle schon erlebt: Das Ende des Jahres kommt schneller, als man denkt. Und plötzlich merkst du, dass die Hälfte deiner Vorsätze und Ziele unerfüllt geblieben sind. Wegschauen und diese Tatsache zu ignorieren hat noch keinem wirklich geholfen. Also sammle deinen ganzen Mut zusammen und beantworte die folgenden Fragen.

Schlüsselfragen:

– Welche Ziele hast du nicht erreicht?

– Bei welchen Teilzielen war Stopp?

– Was würdest du dieses Jahr am liebsten ungeschehen machen?

– Was waren die größten Kritikpunkte?

– Was ist dir dieses Jahr schwergefallen?

Fehleranalyse

Jedes Jahr gibt es Ziele, die du nicht erreicht hast. Das ist völlig normal, daher sei nicht zu streng mit dir selbst. Aber statt in Frust zu verfallen, lohnt sich eine neutrale Fehleranalyse. 

Manchmal scheitern wir daran, weil wir versuchen, zu viele Dinge gleichzeitig zu erledigen. Vielleicht war auch der Plan nicht konkret genug oder wie bei mir nur eine vage Idee statt einer echten Zielsetzung..  

Schlüsselfragen:

– War das Ziel genau definiert?

– Waren die einzelnen Schritte klar definiert?

– Hast du genügend Zeit eingeräumt?

– Hattest du alles zur Verfügung, was du brauchtest? Wissen, Material, etc?

– Waren es zu viele Vorhaben auf einmal?

Checkliste yes no

„Würde ich es nochmal tun?“

Eine Frage, die dir dabei helfen kann, Klarheit zu schaffen, ist: „Würde ich XY noch mal tun?“ Jetzt, wo du weißt, wie das Jahr verlaufen ist, würdest du dich noch einmal an der Uni einschreiben? Würdest du diesen Norwegisch-Kurs nochmal beginnen? Würdest du dich wieder für das Großprojekt auf der Arbeit melden? 

Diese Fragen in der Jahresreflexion sind wichtig, denn sie helfen dir zu erkennen, wo du vielleicht Fehler gemacht hast – und wo du richtig gelegen hast. Das Leben ist schließlich ein ständiger Lernprozess, und niemand von uns ist perfekt. Aber wenn du es schaffst, aus deinen Erfahrungen zu lernen, wirst du im kommenden Jahr umso stärker in die Zielgerade starten.

Schlüsselfragen:

– Frage dich bei all deinen Vorsätzen, Zielen und Vorhaben, ob du dieses nochmal tun würdest. Warum? Warum nicht?

Offene Projekte: Was ist noch zu tun?

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels, sind es noch gut zwei Monate bis zum Jahresende. Da kann man noch so einiges erreichen! Das Wichtigste hier ist, realistisch zu bleiben. Such dir nicht zu viel aus, sondern konzentriere dich auf maximal ein Ziel/ ein Projekt, das dich einfach nicht loslässt.

Indem du dir ein einziges Ziel vornimmst, schaffst du Klarheit und vermeidest, dich am Ende in einer Flut von unerledigten To-dos zu verlieren. Es geht darum, das Jahr mit einem positiven Gefühl zu beenden – mit dem Wissen, dass du etwas vollendet hast.

Schlüsselfragen:

– Was ist das eine Projekt, das mir wirklich wichtig ist und das ich jetzt noch abschließen möchte?

– Wie kann ich das erreichen?

Fazit: Zeit für Reflexion und Fokus

Die Jahresreflexion ist nicht nur dazu da, um zu sehen, was man erreicht hat, sondern auch, um sich klar zu machen, was nicht funktioniert hat – und warum. Indem du ehrlich zu dir selbst bist, schaffst du die Grundlage für ein besseres, klareres und fokussiertes neues Jahr. Es ist mutig, zurückzuschauen, und es ist weise, die gewonnenen Erkenntnisse in die Zukunft zu tragen. Also, setz dich hin, nimm dir die Zeit, und schließe dieses Jahr mit Stolz und Klarheit ab!

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